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Das Flächenwachstum sowie die Konzentrationsprozesse im Lebensmitteleinzelhandel gefährden oftmals den Fortbestand bestehender verbrauchernaher Strukturen und führen in vielen Orten und Stadteilen zu (objektiven oder auch subjektiv empfundenen) Versorgungslücken. Mögliche Gegenmaßnahmen basieren zunächst auf einer fundierten Analyse der Angebots- und Nachfragestrukturen innerhalb des wirtschaften Einzugsgebietes. Hieraus abgeleitete Potenziale und mögliche modellhafte Ansätze bilden die Grundlage zur Identifizierung geeigneter Flächen oder Objekte im Versorgungsraum. Für die modellhaften Ansätze sind letztlich konkrete Umsetzungsschritte zu erarbeiten. Die Umsetzung und Begleitung des Prozesses bedarf der Einbindung örtlicher Akteure aus Gewerbe, Politik und Verwaltung. Entsprechende Konzepte sind oftmals Bestandteil umfassender Prozesse wie städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen oder im Rahmen des Stadtteilmanagements. |