Regionale Einzelhandelskonzepte

Als Ergänzung des formellen Instrumentariums stellen regionale Einzel­handels­konzepte ein informelles Instrument dar, welches den interkommunalen Umgang mit (großflächigen) überörtlich bedeutsamen Einzelhandelsvorhaben erleichtert.

Die kommunale Planungshoheit der einzelnen Städte und Gemeinden wird dabei nicht angetastet. Vielmehr stellen regionale Einzelhandelskonzepte im Rahmen eines konsensualen interkommunalen Abstimmungsprozesses eine sinnvolle (regionale) Ergänzung kommunaler Einzelhandelskonzepte dar.

Ziele solcher freiwilligen Vereinbarungen sind neben der Vereinfachung und Be­schleu­ni­gung notwendiger Beteiligungsprozesse insbesondere die Schaffung von Transparenz und Planungssicherheit sowie die Förderung einer regionalen Planungs- und Gesprächskultur.

Das Zusammenwirken unterschiedlichster Strukturen der beteiligten Städte er­for­dert eine intensive und fachkundige Begleitung im Rahmen des Er­arbeitungs­prozesses. Prämierte Beispiele sowohl in der Erstellung als auch der Ak­tu­a­li­sie­rung solcher Konzepte dokumentieren den Erfolg sowie ihre Wirksamkeit.